MädchenbüroMilena

Birgens Perspektive

Mein Name ist Birgen und ich engagiere mich für geflüchtete Menschen, indem ich im MädchenbüroMilena Deutsch unterrichte. Ich empfinde es als sehr bereichernd. Es macht mir viel Spaß, die Frauen zu unterrichten. Es ist sehr interessant, den Lernprozess zu beobachten.

 

Im Milena herrscht eine sehr wertschätzende und vertrauenswürdige Atmosphäre. Integration kann nur gelingen, wenn man kommunizieren und sich mitteilen kann. Hier haben die Frauen in einem geschützten Raum die Möglichkeit, sich zu öffnen. Es finden auch persönliche Gespräche statt, so dass ich auch über den Unterricht hinaus an ihrem Leben und ihren Sorgen teilhabe. Das MädchenbüroMilena ist wie ein Netz für die Frauen, hier werden sie aufgefangen.

Jede Frau hat ihre eigene Geschichte. Die Frauen haben ihre Vergangenheit zurückgelassen und werden nun mit einer Reihe von ungeschriebenen Regeln in einem fremden Land konfrontiert. Leider sind oft Missverständnisse und falsche Vorstellungen verbreitet. Dabei möchten sie gerne Teil der deutschen Gesellschaft werden, aber dies erweist sich oft als schwierig, da manche Menschen nicht die notwendige Empathie und das Verständnis für ihre Situation aufbringen können. Einem geflüchteten Menschen Zuflucht zu gewähren, ist doch ein Ausdruck der Menschlichkeit. Die Menschenrechte sollten für alle Menschen gelten, unabhängig vom Herkunftsland, ethnischer Zugehörigkeit oder Hautfarbe. Es ist ein Grundrecht jedes Menschen, ohne Angst und Verfolgung zu leben. Das Leben jedes einzelnen Individuums ist wertvoll. Damit aus geflüchteten Menschen Nachbarn und Freunde werden können, muss man ihnen mit Offenheit begegnen. 

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