MädchenbüroMilena

Julianes Perspektive

Hallo, mein Name ist Juliane. Ich engagiere mich seit Januar 2017 im und für das MädchenbüroMilena. Damals habe ich nach einem langfristig angelegten Integrationsprojekt gesucht, um mich ehrenamtlich einzubringen. Als ich von dem Konzept des MädchenbüroMilena erfahren habe, war ich begeistert. Die familiäre Herzlichkeit, die mir hier gleich in den ersten Wochen begegnet ist, hat mich bestätigt und ich sehe das bis heute so: dieser Verein ist super!

 

Nach einiger Zeit in der Kinderbetreuung habe ich im Frühling 2017 begonnen, das Team beim Fundraising zu unterstützen. Das komplette Angebot für die Frauen und Mädchen im Milena wird aus Spenden finanziert. Hier werden großartige Projekte wie das Seiteneinsteigerinnen- und das Tagemütterprojekt mit Leidenschaft und Fachkompetenz umgesetzt. Dies zu finanzieren ist jedes Mal ein zusätzlicher Energieaufwand, der nahezu im Verborgenen bleibt. Umso beeindruckender finde ich es, was die Haupt- und Ehrenamtlichen im Milena für die Frauen und Mädchen – und am Ende für die Frankfurter Gesellschaft – realisieren. Denn von gelungener Integration profitiert letztlich die gesamte Stadt. Darum wäre es meiner Meinung nach auch mehr als verdient, wenn die Stadt Frankfurt dem MädchenbüroMilena eine verlässliche Finanzierung zusagt. Wir haben im letzten Jahr viel positive öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, und das ist gut für Milena. Am Ende jedoch gilt für Politiker*innen wie für jede* von uns: wer handelt, gestaltet.

 

Im MädchenbüroMilena bringen sich alle Frauen und Mädchen, die Angebote wahrnehmen, ein. Alle Teilnehmerinnen kümmern sich um diesen Ort, um die anderen Frauen, Mädchen und Familien. Darum funktioniert diese Gemeinschaft. Solidarität ist die Kompetenz, die hier jeden Tag gelebt wird, feministisches Empowerment die Leitlinie. Für jede Einzelne, die hier lernt, um auch jenseits dieses geschützten Raumes ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Seit März 2018 wohne ich nicht mehr in Frankfurt, doch ich emaile, whatsappe, telefoniere wöchentlich (oder häufiger?) mit den hauptamtlichen Macherinnen Maneesorn Koldehofe und Oksana Frei, begleite die Arbeit im Milena weiterhin ehrenamtlich. Gemeinsam mit Mani und Oksana befülle ich den Facebook- und Instagram-Kanal des MädchenbüroMilena, damit alle Interessierten erfahren, was es aus dem Milena mitzuteilen gibt: relevante Projekte, lobende Presse, hohen Besuch, buntes Ferienprogramm, neue Räume…

Leider kann ich nicht mal einfach auf einen Plausch vorbeikommen, doch das Milena ist mir nahe, es hat einen festen Platz auf der Landkarte meines Herzens. Ich wünsche mir darum, dass die Bildungsarbeit, die im Milena jeden Tag geleistet wird, ideell, politisch und monetär gewertschätzt wird. Dafür werde ich mich weiterhin mit meinen Möglichkeiten einbringen, und ich möchte einen Aufruf anschließen, denn jede* kann helfen, ehrenamtlich, finanziell, mit Sachspenden: Meldet euch bei uns und gestaltet die Zukunft mit!

Sie möchten die Arbeit des MädchenbüroMilena zur Weihnachtszeit unterstützen?